
BPC-157.
10 mg
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Charge PP-BPC-2601
Laborgeprüft. Chargenbezogene Herstelleranalyse vorhanden.Nur für Forschungszwecke. Nicht zur Anwendung an Menschen oder Tieren bestimmt.
Body Protection Compound, 15 Aminosäuren
Über BPC-157
BPC-157 ist ein synthetisches Peptid aus 15 Aminosäuren. Es entspricht einer Sequenz, die im Zusammenhang mit dem sogenannten Body Protection Compound beschrieben und vor allem in experimentellen Modellen zur Gewebe- und Zellregeneration untersucht wird.
Warum BPC-157 erforscht wird
Im Mittelpunkt der Forschung stehen die Migration und Aktivität von Fibroblasten, die Bildung und Stabilisierung von Blutgefäßen sowie Signalwege wie VEGFR2, Akt-eNOS und ERK1/2. Diese Mechanismen spielen grundsätzlich bei der Reparatur von Gewebe und der Organisation der extrazellulären Matrix eine Rolle.
- Sehnen-, Band- und Muskelmodelle
- Wundheilung und Gefäßneubildung
- Gastrointestinale Schutzmodelle
Kurzprofil
- Produktinhalt
- 10 mg
- Form
- lyophilisiertes Peptidpulver
- Peptidlänge
- 15 Aminosäuren
- Sequenz
- GEPPPGKPADDAGLV
- Molekülmasse
- ca. 1.418,67 Da
- CAS-Nummer
- 137525-51-0
- Forschungsstatus
- überwiegend präklinisch, Phase 2 gelistet
- Reinheit und Identität
Studienlage
Die meisten Ergebnisse stammen aus Zellkulturen und Tiermodellen. Eine aktuelle wissenschaftliche Übersicht bewertet die präklinischen Resultate zwar als interessant, betont jedoch, dass belastbare Daten am Menschen weiterhin äußerst begrenzt sind. Eine Phase-2-Studie ist derzeit als rekrutierend gelistet, allerdings nur sponsorberichtet und ohne Ergebnisse, und es gibt keine FDA- oder EMA-Zulassung. BPC-157 gilt deshalb als experimenteller Forschungsstoff und nicht als klinisch nachgewiesene Behandlung.
Neueste Studien
Sikiric et al. · 1997Mehrarmiges Rattenmodell, Magenläsion und NO-System
BPC-157 verringerte in ethanolinduzierten Magenmodellen die Schleimhautschäden und veränderte die Blutdruck- und Schleimhauteffekte von L-NAME und L-Arginin. Das begründete die vielzitierte Hypothese einer Wechselwirkung mit dem NO-System, zeigte aber weder ein gesichertes molekulares Ziel noch einen Effekt beim Menschen.
Chang et al. · 2011Ratten-Achillessehnen-Explantate und Sehnenfibroblasten
BPC-157 beschleunigte das Auswachsen der Explantate und erhöhte unter oxidativem Stress Zellüberleben, Migration und die Phosphorylierung von FAK und Paxillin. Eine direkte Steigerung der Zellproliferation blieb aus, und das Modell enthielt weder verletzte Menschen noch patientenrelevante Endpunkte.
Sikiric et al. · 1994Ratten, drei Ulkusmodelle, mehrere Zeitpunkte
BPC-157 verringerte nach Autorenangaben Läsionen in drei verschiedenen Magen- und Duodenalmodellen und bei mehreren Behandlungszeitpunkten. Die breite Modellkonsistenz machte die Arbeit bekannt, doch Randomisierung, Verblindung, Gruppengrößen und Statistik sind nach heutigen Standards nur unzureichend berichtet.
Gesamtfazit
Die meistzitierten Arbeiten sind mechanistische Zell- und Tierstudien, überwiegend aus wenigen, eng verbundenen Arbeitsgruppen. Sie begründen die Hypothesen zu NO-System, Gefäßbildung und Gewebereparatur, belegen aber keinen klinisch relevanten Nutzen beim Menschen. Ein systematischer Review von 2025 fand für die muskuloskelettale Anwendung 35 präklinische und nur eine klinische Arbeit, und validierte Dosis, Applikationsweg, Human-PK und Langzeitsicherheit fehlen weiterhin.
Recherche-Stichtag 18. Juli 2026. Diese Übersicht ist eine Evidenzeinordnung, keine Empfehlung zur Anwendung oder Dosierung.



