
GHK-Cu.
50 mg
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Charge PP-GHK-2601
Laborgeprüft. Chargenbezogene Herstelleranalyse vorhanden.Nur für Forschungszwecke. Nicht zur Anwendung an Menschen oder Tieren bestimmt.
Kupfer-Tripeptid-Komplex, Gly-His-Lys
Über GHK-Cu
GHK-Cu ist ein Komplex aus dem Tripeptid Glycyl-L-Histidyl-L-Lysin und einem Kupferion. Die Bindung des Kupfers verursacht die charakteristische blaue Farbe des Materials.
GHK und GHK-Cu sollten nicht vollständig gleichgesetzt werden. GHK bezeichnet das Peptid ohne gebundenes Kupfer, während GHK-Cu den entsprechenden Kupferkomplex bezeichnet.
Warum GHK-Cu erforscht wird
GHK-Cu wird vor allem im Zusammenhang mit der extrazellulären Matrix und der Aktivität dermaler Zellen untersucht. Forschungsarbeiten beschreiben Einflüsse auf Kollagen, Elastin, Glykosaminoglykane, Zellmigration und verschiedene regenerative Signalwege.
- Kollagen- und Matrixremodellierung
- Fibroblasten- und Hautzellmodelle
- Wundheilung und Geweberegeneration
Kurzprofil
- Produktinhalt
- 50 mg
- Form
- lyophilisierter Kupfer-Peptid-Komplex
- Farbe
- charakteristisch blau
- Peptidsequenz
- Gly-His-Lys
- Komplex
- GHK mit Cu²⁺
- CAS-Nummer und Salzform
- Forschungsstatus
- topisch historisch Phase 3, injizierbar keine klinische Phase
- Reinheit und Identität
Studienlage
Die wissenschaftliche Grundlage für dermale und kosmetische Forschung ist umfangreicher als bei vielen anderen angebotenen Peptiden. Dennoch unterscheiden sich Konzentration, Formulierung, Aufnahmeweg und untersuchte Endpunkte erheblich zwischen einzelnen Studien. Topisch wurde GHK-Cu historisch bis Phase 3 untersucht, allerdings mit negativem, sponsorberichtetem Programm und ohne Arzneimittelzulassung; für injizierbares GHK-Cu gibt es keine klinische Phase und keine kontrollierte Humanstudie. Ergebnisse aus topischen Hautprodukten dürfen nicht auf eine systemische oder injizierbare Verwendung übertragen werden, und breite Aussagen zu Anti-Aging, Haarwachstum oder Organregeneration wären deshalb zu pauschal.
Neueste Studien
Maquart et al. · 1988Kultivierte Fibroblasten, Konzentrationsreihe
GHK-Cu stimulierte die Kollagensynthese bereits im pico- bis nanomolaren Bereich mit einem Maximum um 10⁻⁹ M, unabhängig von der Zellzahl. Das zeigt einen Zellmechanismus, aber weder Hautpenetration noch sichtbare Faltenreduktion oder Wundheilung beim Menschen.
Maquart et al. · 1993Subkutane Wundkammern bei Ratten
GHK-Cu erhöhte dosisabhängig Trockengewicht, DNA, Protein, Kollagen, Glykosaminoglykane und Kollagen-mRNA, während das Kontrolltripeptid diese Effekte nicht zeigte. Das lokale Wundkammermodell belegt keine Wirksamkeit topischer Kosmetik und erst recht keine systemische oder injizierbare Humanwirkung.
Mulder et al. · 1994Multizentrisches RCT, 2%-Gel gegen Vehikel, diabetische Fußulzera
Bei sofortiger Behandlung nach Debridement betrug der mediane Flächenverschluss plantarer Ulzera 98,5 Prozent unter Iamin-Gel gegenüber 60,8 Prozent unter Vehikel, Infektionen 7 gegenüber 34 Prozent. Die Studie war klein und alt, mehrere Ergebnisse beruhen auf Subgruppen, und eine spätere GRADE-Bewertung stufte die Evidenz als niedrig bis sehr niedrig ein.
Gesamtfazit
Die meistzitierten GHK-Cu-Arbeiten liefern eine plausible Grundlage für lokale Bindegewebs- und Wundmodulation: solide Zell- und Tiermechanistik und ein kleines positives Wund-RCT für ein topisches Gel. Dem stehen objektiv negative Hautdaten und ein historisch negatives Phase-3-Programm gegenüber, sodass eine zuverlässige Anti-Aging-, Haarwuchs- oder allgemeine Wundheilungswirkung nicht etabliert ist. Für frei oder systemisch injiziertes GHK-Cu fehlen Nutzen, optimale Exposition und Langzeitsicherheit beim Menschen, und die FDA nennt Immunogenitätsrisiken durch Aggregation und Peptidverunreinigungen.
Recherche-Stichtag 18. Juli 2026. Diese Übersicht ist eine Evidenzeinordnung, keine Empfehlung zur Anwendung oder Dosierung.



