Lagerung lyophilisierter Forschungspeptide.

Stand: 30.07.2026

Lyophilisierte Peptide werden als Trockenpulver geliefert. Für die Stabilität im Forschungsalltag ist die Lagerung entscheidend. Dieser Artikel fasst gängige Praxis zusammen. Er beschreibt keine Anwendung.

Was lyophilisiert bedeutet

Lyophilisation ist Gefriertrocknung. Dem Peptid wird unter Vakuum das Wasser entzogen, zurück bleibt ein trockenes Pulver. In diesem Zustand ist ein Peptid deutlich stabiler als in Lösung, weil chemische Prozesse ohne Wasser langsamer ablaufen.

Lagerung im Trockenzustand

  • Kühl, trocken und lichtgeschützt lagern.
  • Vor Feuchtigkeit schützen, Behälter geschlossen halten.
  • Chargenspezifische Angaben auf dem Dokument beachten.

Nach der Rekonstitution

Nach dem Auflösen, meist mit bakteriostatischem Wasser, ist das Peptid in Lösung empfindlicher. Übliche Praxis ist die gekühlte Aufbewahrung und der Schutz vor Licht. Wiederholtes Einfrieren und Auftauen wird vermieden, da es Peptide belasten kann.

ZustandÜbliche Lagerung
Lyophilisiert, ungeöffnetKühl, trocken, lichtgeschützt
RekonstituiertGekühlt, lichtgeschützt, ohne Frost-Tau-Wechsel

Konzentration berechnen

Für die rechnerische Konzentration nach dem Auflösen hilft der Rekonstitutionsrechner. Er ist ein reines Rechenwerkzeug für Labor- und Forschungszwecke.

Nur für Forschungszwecke. Nicht zur Anwendung an Menschen oder Tieren bestimmt.

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